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8.000 - 5.000 v. Chr. Neolithisches Zeitalter
Die Menschen dieses Zeitalters verließen ihre Höhlen und wanderten in die Ebenen, wo sie anstelle der Jagd mit der Feldbebauung begannen. Die Steinwerkzeuge wurden weiterhin verwandt; die Herstellung von Keramikgeschirr war noch nicht bekannt. Natürlich hatte das Polieren der Steinwerkzeuge hervorragende Schärfe gewährleistet.
Diese Periode wird in Anatolien von Diyarbakir - Cayönü (als älteste) und von Malatya - Caferhöyük präsentiert.
Nach einem rechteckigen Plan, mit einem Fundament aus Steinen und mit Lehmmauern, wurden um einen Platz gruppiert, gebaut. Neben der Jagd erlernte man die Viehzucht. Außerdem wurden kleine Statuen aus Ton, sowie Schmuckgegenstände aus Muscheln, Knochen und natürlichem Glas hergestellt und den damaligen Glaubensvorstellungen entsprechende Kultgegenstände (kleine Skulpturen) geschaffen.
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Die entwickelteste Form dieses Zeitalters finden wir in Konya - Catalhöyük. Wir erkennen, daß diese Menschen so schnell eine derartig hohe Kulturstufe erreichten, wie es den Menschen in der ägäischen Welt und im Osten kaum gelang. Hier erbaute man Kultgebäude, die dem Glauben entsprechend mit Wandmalereien von Stierköpfen geschmückt wurden.
Die Statuen der Fruchtbarkeitsgöttin (gebärenden Göttin) sind ein Beweis dafür, wie sehr diese Menschen in ihrem religiösen Denken und ihrem Kunstverständnis die Stempelsiegel hervorhoben. Die sich heute im Anadolu Medeniyetleri Museum in Ankara befindlichen rotgefärbten Tierbildnisse, kleine Statuen der Fruchtbarkeitsgöttin und Schmuckgegenstände sind von besonderer Bedeutung bei der Bewertung der Kulturstufe dieser Menschen.
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