
Pammakaristos-Klosterkirche
Pammakaristos-Klosterkirche (türk. Fethiye Camii)
Die Hauptkirche, die heute als Moschee dient, wurde im 12. Jh. durch den Kaiser Johannes Komnesos errichtet. Im 13. Jh. wurde sie durch den Protostrator (Oberste Beamte des byzantinischen Reiches) Michale Glabals völlig erneuert.
Nach dessen Tode stiftete seine Gemahlin Maria Dukas zu Beginn des 14. Jhdts. die südliche kleine Kapelle, die sogenannte Parekklesion in Form einer Kreuzkuppelkirche mit vier Säulen und einer Empore. Im 14. Jh. war sie ein Nonnenkloster.
Nach der Eroberung Istanbuls durch die Türken, nachdem der Patriarch Gennadios die Apostelkirche aufgegeben hatte, beherbergte sie noch für 130 Jahre das orthodoxe Patriarchat.
Erst 1591 ließ der Sultan Murat lll. sie in eine Moschee umwandeln und nannte sie "Fethiye Camii (Moschee des Sieges) zur Erinnerung an die Eroberung Georgiens und Aserbaidschans.
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