Durch die obere Strömung fließt das Wasser des Schwarzen Meeres, welches weniger salzhaltig und daher leichter ist, durch Nord- und Ostwinde mit einer Geschwindigkeit von 3-4 km/St. zum niedrig gelegenen stärker verdunstenden Marmara Meer, während eine tiefere Strömung das dichte und salzige Wasser des Marmara Meeres zum Schwarzen Meer bewegt.
Beide bis zu 300 m ansteigende Ufer des Bosporus sind durch Buchten und Häfen reichlich gegliedert. Uferpaläste, Festungen, Ruinen und Dörfer mit tausenden von Zypressen, Kiefern, Judasbäumen, Platanen und Magnolienbäumen schmücken diese Traumlandschaft zwischen Europa und Asien.

Die neue "Fatih Sultan Mehmet Brücke"
Heute ist der Bosporus ein Sommerort für viele der oberen Zehntausend aus Istanbul.
Nach der Türkeneroberung Istanbuls 1453 wuchs die Stadt über ihre Mauern hinaus und bereits im 16. Jh. unter Süleyman dem Prächtigen dürfte die Besiedlung der Bosporus-Ufer begonnen haben, wobei Moscheen und die ersten "Yali"s (Ufer-Villen hoher Würdenträger) entstanden sind.

Ortaköy Moschee
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