DAS GOLDENE HORN (türk. Halic)
Das Goldene Horn, ein Meeresarm, einer der günstigsten Naturhäfen der Welt, liegt zwischen den beiden europäischen Stadtteilen Istanbuls (Alt-Istanbul).
Seit dem Altertum heiß dieser Seitenarm des Bosporus wegen seiner hornähnlichen Form und der goldenen Farbe an seiner Wasserober- fläche bei den Sonnenuntergängen "Goldenes Horn". Es ist 11 km lang, durchschnittlich 40 m tief und seine max. Breite erreicht 800 m.
Durch die Jahrhunderte hindurch befanden sich an seinen Ufern hübsche Lustschlößchen und Pavilions mit großen gepflegten Gärten.
Es war ein sehr beliebter Ausflugsort für die Istanbuler, wo sie an beschatteten Quellen angenehme Stunden verbringen konnten. Leider hat das Goldene Horn sein ehemaliges romantisches Gesicht durch viele Fabrikanlagen, die das Wasser verschmutzten, verloren. Heute werden diverse Säuberungs- und Besserungsmaßnahmen getroffen, um dem Horn seine übliche Eigenschaft zurückzugeben.
1. Station: Halic Iskelesi (in Eminönü)
Sie liegt vor dem Mısır Carsisi (Ägyptischer Basar) 100 m weit von der 1912 durch die Firma MAN gebaute Galata-Brücke, die 470 m lang ist und auf 22 Pontons ruht.
2. Station: Kasimpasa (rechts)
Dieser Ort hat seinen Namen nach der Moschee des Großwesirs Süleymans, dem Güzelce Kasim erhalten.
3. Station: Fener (links)
Der Name dieses Ortes wird vom altgriechischen "Phanar" (Leuchtturm) abgeleitet.
4. Station: Balat (links)
Zwischen dieser Station und der Nächsten (Hasköy) ließ Mehmet ll. 1453 eine Schiffsbrücke über das Goldene Horn schlagen.
5. Station: Hasköy (rechts)
Rechts sind lauter Werfte und oberhalb der Häuser ist ein großer jüdischer Friedhof mit flach auf der Erde liegenden Steinen zu sehen.
6. Station: Eyüp (links)
Etwa 200 m hinter der Anlegestelle steht die Eyüp Moschee mit dem Grab des Fahnenträgers des Propheten und am Hang des hinteren Hügels erblickt man den alten islamischen Friedhof und auf dessen Gipfel das Café Pierre Loti.
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